Coronavirus: Auch WHO empfiehlt nun Schutzmasken – Deutscher Politiker glaubt an Impfstoff noch dieses Jahr

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Die WHO empfiehlt nun Gesichtsmasken im vollen öffentlichen Räumen. Die Weltgesundheitsorganisation, die ihren Sitz in Genf hat, hat damit ihre Haltung zu Masken geändert. 

Masken könnten aber auch das Gefühl von falscher Sicherheit vermitteln, sagte WHO-Chef Tedros Gherbeyesus. Dieses Argument brachte zum Beginn der Pandemie in der Schweiz auch der damalige Delegierte des Bundesamts für Gesundheit (BAG) für Infektionskrankheiten, Daniel Koch, vor. Der Bundesrat begann dann aber, weltweit Masken einzukaufen. Inzwischen sind sie im öffentlichen Verkehr in der Schweiz empfohlen. Noch immer tragen aber nur wenige Leute in der Schweiz in der Öffentlichkeit solche Masken. 

Der WHO droht überdies Ärger: Nach den USA will auch Brasilien unter Präsident Jair Bolsonaro nicht mehr mitmachen. „Die USA sind schon ausgetreten. Entweder die WHO arbeitet ohne ideologische Voreingenommenheit oder wir sind auch draussen“, sagte Bolsonaro. Der WHO wird vorgeworfen, sehr behutsam mit China umzugehen und dadurch einseitig zu handeln. 

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